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Regulierung

Recht und Regeln pro Region

Wer Roboter baut oder einsetzt, bewegt sich in sehr unterschiedlichen Rahmen. Die EU reguliert am strengsten, China fördert am aggressivsten, die USA bleiben fragmentiert.

EU
Streng, aber vereinfacht

Die KI-Verordnung wurde 2026 mit dem Digital Omnibus vereinfacht, final beschlossen am 29. Juni 2026; die strengen Hochrisiko-Pflichten wurden auf Ende 2027 und 2028 verschoben. Die Maschinenverordnung 2023/1230 gilt ab 20. Januar 2027, dazu der Cyber Resilience Act.

Quelle: EU-Rat, finale Zustimmung KI-Vereinfachung (29.06.2026)

China
Aggressiv gefördert

Robotik ist im 15. Fünfjahresplan (2026 bis 2030) strategische Schlüsselindustrie. Ein Staatsfonds soll über 20 Jahre rund 138 Mrd. USD in KI und Robotik lenken. Im Februar 2026 kam ein erstes nationales Normensystem für Humanoide mit 52 Standards.

Quelle: Xinhua, erstes nationales Normensystem für Humanoide

USA
Sektoral und fragmentiert

Kein einheitliches Robotikgesetz und keine nationale Strategie. FDA für Medizinrobotik, NHTSA für autonome Systeme. Think-Tanks wie ITIF fordern ein Umdenken.

Quelle: ITIF, USA braucht nationale Robotikstrategie

Schweiz
Pragmatisch, EU-nah

Kein Spezialgesetz. Produktesicherheit und eine an die EU angelehnte Maschinenverordnung, Datenschutz nach revDSG (seit 2023 direkt auf KI anwendbar). Der Bund ratifiziert die KI-Konvention des Europarats, eine Vorlage folgt bis Ende 2026.

Quelle: EDOEB, Datenschutzgesetz direkt auf KI anwendbar

Stand der Marktdaten: Juli 2026. Nächste Aktualisierung: Oktober 2026. Kurse kommen live, übrige Zahlen werden quartalsweise neu recherchiert. Quellen jeweils direkt bei den Kennzahlen. Keine Anlageberatung.