Fernsteuerbare Roboter als Brücke zur autonomen Physical AI
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Tokio
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ugo wurde 2018 gegründet und hat seinen Sitz im Tokioter Bezirk Chiyoda, geführt wird das Unternehmen von Takeshi Matsui. Bekannt wurde es mit Robotern, die Sicherheitsrundgänge, Inspektionen und Empfangsaufgaben übernehmen. Was die Maschine nicht allein schafft, erledigt ein Mensch aus der Ferne. Dieses Zusammenspiel von Autonomie und Fernsteuerung zieht sich durch das gesamte Angebot.
Zur Produktfamilie gehören die Serviceroboter ugo Pro, ugo Ex und ugo mini sowie die Softwareplattform ugo Platform. Im September 2026 kam mit ugo Nova ein radbasierter Halbhumanoid hinzu: zwei Arme mit je sieben Gelenken, ein Rumpf mit 35 Zentimetern Hub, eine Mecanum-Fahrbasis und ein NVIDIA Jetson Thor als Rechner. Nova lässt sich per VR-Brille oder über eine bilaterale Steuerung des Partners Asratec fernbedienen. Die dabei aufgezeichneten Bewegungen sollen als Trainingsdaten für KI-Modelle dienen.
Mit Nova rückt ugo ins Zentrum der japanischen Bemühungen um Physical AI. Der Roboter entstand im Umfeld eines NEDO-Projekts und wurde vom Verband AIRoA als gemeinsame Plattform für einen nationalen Wettbewerb zur Entwicklung von Universalrobotern vorgeschlagen. Da Entwurf und Fertigung vollständig in Japan liegen, gehört ugo zu den wenigen einheimischen Anbietern, die den chinesischen Radhumanoiden etwas entgegensetzen. Die Serienfertigung ist für 2027 geplant.
ugo Nova
Radbasierter Halbhumanoid · 126 bis 162 cm · Serie ab 2027
ugo Pro
ugo Ex
ugo mini
ugo Platform
Softwareplattform
Gründung des Unternehmens in Tokio.
Vorstellung des Halbhumanoiden ugo Nova am 16. September in Tokio.
Kein Vertriebspartner in der Schweiz bekannt. ugo Nova ist noch nicht im Verkauf, die Serienfertigung ist für 2027 angekündigt.