Der Konzern, der 1999 den ersten in Serie verkauften Unterhaltungsroboter auf den Markt brachte
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Tokio
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Sony wurde 1946 in Tokio gegründet und ist einer der grössten Elektronikkonzerne der Welt. Für die Robotik ist das Unternehmen vor allem wegen einer einzigen Produktlinie bedeutend: dem Roboterhund AIBO, der 1999 als erster Unterhaltungsroboter überhaupt in Serie ging.
Der aktuelle aibo ERS-1000 wiegt 2,2 Kilogramm und zählt 22 Freiheitsgrade, verteilt auf Kopf, Maul, Hals, Hüfte, Beine, Ohren und Schwanz. Als Augen dienen zwei OLED-Displays mit animierten Pupillen. Verbaut sind zwei Kameras, vier Mikrofone, ein Laufzeitsensor, Berührungssensoren an Kopf, Kinn und Rücken sowie Pfotenpads, angebunden über LTE und WLAN. Der Vorgänger ERS-110 von 1999 kam noch mit achtzehn Gelenken und ohne Spracherkennung aus.
Bis zur Einstellung der ersten Generation 2006 wurden über 150 000 AIBO gebaut. Im Juni 2026 hat Sony den Verkauf in Japan eingestellt, in den USA läuft er weiter, Support und Cloud-Dienst bleiben bestehen. Damit bleibt der aibo das einzige Gerät der Kategorie, das je als Massenprodukt für Privathaushalte funktioniert hat.
aibo ERS-1000
Vierbeiner · Begleitroboter
AIBO ERS-110 / ERS-111
Vierbeiner · eingestellt 2006
Vorstellung des AIBO ERS-110 am 11. Mai, der erste in Serie verkaufte Unterhaltungsroboter.
Einstellung der ersten AIBO-Generation nach über 150 000 gebauten Einheiten.
Neustart der Reihe mit dem aibo ERS-1000.
Verkauf in Japan im Juni eingestellt, Vertrieb in den USA läuft weiter.
Der aibo wurde in Europa nie offiziell verkauft und ist in der Schweiz nicht regulär erhältlich.