Forschungsgruppe hinter Nadine, dem Android mit den längsten belegten Realeinsätzen
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Singapur
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MIRALab ist die Forschungsgruppe um Nadia Magnenat Thalmann, die den Android Nadine entwickelt hat. Das Projekt begann 2013 an der Nanyang Technological University in Singapur und wird heute an der Universität Genf weitergeführt, womit es auch einen Schweizer Bezug hat.
Nadine ist rund 1,70 Meter gross und verfügt über 27 Freiheitsgrade für Mimik und Oberkörperbewegung. Die Hardware baute 2013 der japanische Spezialist Kokoro, Software und die artikulierten Hände stammen aus der Forschungsgruppe selbst. Der Android führt selbstständig mehrsprachige Gespräche, erkennt Personen wieder und verfügt über ein Langzeitgedächtnis. Die Fassung von 2025 arbeitet mit einem eigenen Deep-Learning-Framework namens N-Core.
Nadine steht nicht zum Verkauf, hat aber etwas vorzuweisen, was in dieser Branche fast völlig fehlt: belegte Einsätze über Jahre. 2017 empfing sie über 100 000 Besucher im ArtScience Museum Singapur, von 2018 bis 2019 arbeitete sie bei der Versicherung AIA als weltweit erste humanoide Kundenberaterin, danach begleitete sie ein Jahr lang Bewohner eines Altenheims. Genau diese Langzeitdaten fehlen den kommerziellen Anbietern.
Nadine
Bionischer Android · Forschung
Bau der Hardware durch Kokoro, Projektstart an der NTU Singapur.
Über 100 000 Besucher im ArtScience Museum Singapur.
Einsatz bei der Versicherung AIA als weltweit erste humanoide Kundenberaterin.
Neue Fassung mit dem eigenen Deep-Learning-Framework N-Core.
Kein Verkauf. Das Projekt wird an der Universität Genf weitergeführt, Kontakt über die Forschungsgruppe.