Symbolbild (KI-generiert) · Referenz-/Infoeintrag. Marken und Originalbilder liegen beim jeweiligen Hersteller (Feather Robotics).
Überblick
Feather ist der erste Roboter des kalifornischen Startups Feather Robotics, das Ende September 2026 erstmals öffentlich aufgetreten ist. Gegründet wurde das Unternehmen 2025 in East Palo Alto von Hoa Duc Mai und Parsa Bakhtiari, die vorher bei Kind Humanoid und bei Tesla gearbeitet haben. Der Roboter ist kein Humanoid im engeren Sinn, sondern eine offene Plattform für Forschung und Entwicklung an verkörperter KI.
Bauweise
Auf einer quadratischen Fahrbasis von 50 mal 51 Zentimetern sitzt eine Hubsäule, die den Roboter von 120 auf 180 Zentimeter streckt und dabei 150 Millimeter pro Sekunde zurücklegt. Daran hängen zwei Arme mit je einem Meter Länge und sieben Gelenken, insgesamt kommt das Gerät auf 23 Freiheitsgrade. Pro Arm sind 1,8 Kilogramm Dauerlast und kurzzeitig 6,8 Kilogramm möglich. Als Endeffektor stehen Hände mit sechs Freiheitsgraden oder Parallelgreifer zur Wahl, eigene Aufbauten sind ausdrücklich erlaubt. Das Gesamtgewicht beträgt 105 Kilogramm.
Technik und KI
Die Radbasis fährt holonom, also in jede Richtung ohne zu wenden, und erreicht 1,3 Meter pro Sekunde. Als Rechner lassen sich ein Jetson Nano, ein Jetson Orin AGX oder ein Jetson Thor einsetzen, je nach Anspruch und Budget. Am Kopf sitzt wahlweise eine Zed 2i, eine Zed X oder eine Zed X Mini, dazu kommen Kameras an den Handgelenken. Für die Bedienung gibt es einen Bildschirm mit 25 Zentimetern Diagonale und ein Mikrofonarray mit vier Kapseln. Programmiert wird über ein Python-SDK. Zwei Akkus mit je 48 Volt und 50 Amperestunden lassen sich im Betrieb tauschen.
Marktbedeutung
Feather Robotics verfolgt die Idee eines offenen Baukastens, vergleichbar mit dem, was Android für Mobiltelefone war. Nach Angaben des Unternehmens sind schon über eine Million US-Dollar Umsatz zusammengekommen, ausgeliefert wird laufend. Damit trifft die Firma einen Nerv, denn viele Labore brauchen keinen Humanoiden mit Beinen, sondern eine bezahlbare Plattform mit zwei geschickten Armen. Konkurrenz kommt von Hello Robot mit dem Stretch, von Galaxea und von einer Reihe chinesischer Anbieter radbasierter Zweiarmroboter.
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Angaben geprüft am 28.09.2026 · Quelle: Hersteller (Feather Robotics)
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📍 Referenzgerät· vor 1 Monaten
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